Seit dem 21. August 2025 sind wir wieder unterwegs. Ganz neu ist dieses Mal unser Fahrzeug: es ist nämlich die erste (Probe-)Reise
mit unserem Europamobil, genannt "Gustine". Wir wollen ein paar Tage gemütlich durch Deutschland nach Norden fahren und dann ein paar Wochen in Holland verweilen. Mal sehen wie das wird wieder
mit einem kleinen Mobil, eben einem Campervan.
Wie immer freuen wir uns über eure Kommentare auf unserer Kontaktseite..
Am Montagmorgen entscheiden wir aufgrund des schlechten Wetters, dass wir die Insel Texel auf diese Reise ausfallen lassen. Es sind Sturmwarnungen mit über 100km/h Wind angesagt, und da macht es auf einer vor der Küste liegenden Insel keinen Spass, mit dem Fahrrad hinzufahren. Ausserdem regnet es immer wieder kurz. Also machen wir uns auf die "Heimreise". Deshalb nehmen wir am "frühen Morgen" (heisst bei uns: ca. um 09.00 h!) noch eine Dusche und fahren dann los in Richtung Flevoland. Das ist das neue Land, welches im letzten Jahrhundert von der Zuiderzee, respektive neu dem Ijsselmeer abgerungen wurde. Ursprünglich war das eine Moorlandschaft, welche nur bei höherem Wasserstand "unter Wasser" war. Im letzten Jahrhundert hat ein Ingenieur namens Cornelis Lely (*1854 - t1929) die ersten machbaren Pläne aufgezeigt, wie die Zuiderzee trocken gelegt werden könnte. So wurde es dann Mitte des 20. Jahrhunderts auch gemacht. Zu seinen Ehren heisst die grösste Stadt auf Flevoland heute Lelystad. Der Weg dorthin führt über die Strasse N307, welche auf einem Deich mitten durch das Ijsselmeer führt. Es ist ein seltsames Gefühl, wenn links und rechts der Strasse nur Wasser ist. Aber wir schaffen es trotz starkem Wind auf die andere Seite.
Mitten in der Stadt gibt es einen kleinen privat geführten Campingplatz, welchen wir aufsuchen. Leider ist das Wetter weiterhin schlecht und es regnet immer wieder. Deshalb besuchen wir am Nachmittag die Batavia Stad, ein riesengrosses Fashion Outlet mit allen bekannten Marken. Und wie sagt Hansruedi so schön: Regentage sind teure Tage - tja, das hat was!
Am Dienstag möchten wir dann in den grössten Campingstore von Europa: den Obelink. Dieser ist in Südost Holland in Winterswijk. Und auf dem Parkplatz sieht es aus wie auf einem grossen Stellplatz: dutzende Wohnmobile stehe da - und dürfen leider nicht übernachten. Aber auch wir verbringen ein paar Stunden in diesem tollen Laden. Es gibt wirklich alles von Zelten, zu Wohnmobilen, Zubehör, Campingmöbeln, Stromaggregaten, Wasserversorgung, Outdoorkleidung, etc. etc. einfach der Wahnsinn. Die Preise sind aber unseres Erachtens nicht anders als bei Berger in Deutschland/Österreich. Trotzdem kaufen wir ein paar sinnvolle Dinge für unsere Gustine.
Gegen 16.00 h fahren wir weiter und überqueren schon bald die Grenze nach Deutschland. In Raesfeld finden wir einen tollen Stellplatz, welcher die Stadt zur Verfügung stellt. Leider sind alle 12 Stromanschlüsse schon belegt, aber eine Nacht überlebt unsere Gustine auch ohne Anschluss. Gute Nacht in Deutschland ...
Am Mittwoch fahren wir früh ab, denn wir wollen etwas Strecke machen. Wir haben mit Karin und Wolfgang abgemacht, dass wir bis am Abend bei ihnen eintreffen. So war es denn auch, obwohl wir einige Staus hatten. Wir durften bei Ihnen im Garten stehen und haben einen tollen Abend verbracht. Danke dem "Team Puffy" ;-)
Nach einem ausgiebigen Frühstück - nochmals danke an euch beide - fahren wir auf ziemlich direktem Weg nach Hause. In Konstanz wird noch für die nächsten Tage eingekauft, dann geht es zurück nach Hause.
Die relativ kurze (Test-)Reise nach Holland war teilweise etwas kühl, sehr windig, ab und zu regnerisch, aber trotzdem erfolgreich und hat uns gut gefallen. Wir werden auf alle Fälle wieder nach Holland reisen - vielleicht dann eher im Frühling, wenn alle Tulpen blühen ...
Am Montag machen wir eine Fahrradtour praktisch rund um die ganze Insel. Das holländische System der Fahrradwege mit den Knotenpunkten ist wirklich genial und einfach zu folgen. Und die Wege sind schön in die Landschaft eingebettet und praktisch immer nur mit Fahrrädern zu befahren. So macht es Spass. Aber: aufgrund des starken Windes - welcher nach Auskunft von lokalen Leuten immer weht - sind wir doch froh, dass wir E-Bikes benutzen und bei Bedarf einfach ein bisschen mehr "E-Power" geben können. Wir sind ja schliesslich nicht mehr die Jüngsten ;-)
Am Dienstag möchten wir weiter in die Region von Leiden, also ca. 20 km südlich von Holland. Wie gehabt stellen wir uns wieder auf einen Bauernhof-Stellplatz. Auch dieser ist perfekt eingerichtet und hat gemütlich grosse Parzellen. Da am Vormittag das Wetter noch etwas feucht ist warten wir bis nach dem Mittag, und fahren dann - wieder mit Gustine - die 10km nach Leiden. Dort parken wir auf einem Zentralen Parkplatz und bemerken beim Ankommen, dass etwas mit dem Blinker nicht mehr stimmt: der rechte Blinker lässt sich nicht mehr ausschalten. Wir lassen Gustine mal stehen - vielleicht erholt sich die Elektronik wieder - und machen uns auf den Weg durch die kleine Stadt Leiden. Erstmals sehen wir eine Art von Grachten mit flachen Booten, einige dienen auch nur als Terassen für Restaurants. Viele Kleiderläden und mehrere Spezialitätengeschäfte machen den Bummel durch die Stadt kurzweilig und spannend.
Bei der Rückkehr am Parkplatz merken wir sofort, dass der Blinker immer noch blinkt - und sich nicht ausschalten lässt. Ich überlege kurz, ob ich nach alter Väter Sitte mal die Batterie abklemmen soll, damit sich das System komplett neu startet. Aber nachdem ich die vielen Kabel sehe, welche von und zu der Batterie gehen, lasse ich es bleiben. Wir fahren zurück zum Stellplatz - halt mit Warnblinkanlage - und wollen morgen weitersehen.
Am Mittwochmorgen fahren wir deshalb als erstes zu einem nahen Fiat Professionell Händler, der uns leider nichts Gutes berichtet. Es ist entweder der Blinkerschalter am Lenkstock defekt (ca. 2 Tage zum Tauschen) oder die zentrale Steuerung -> mind. 10 Tage bis eine solche für unser Auto von Italien eintrifft. Toll ....
Wir beschliessen, die 2 Tage für den Blinkerschalter noch abzuwarten und zu schauen, ob wir Glück haben. Wenn nicht, dann lassen wir Gustine leider in Holland stehen und fahren mit einem Mietwagen nach Hause. Das ist mal der Stand der Dinge - weitere Details folgen sobald bekannt.
Am Donnerstagmorgen ruft uns Bob wirklich bereits um 08.00 h an und teilt uns mit, dass er das Ersatzteil erhalten hat. Wir sollen doch spätestens um 11.00 h Gustine bei ihm abliefern, dann kann er es heute noch einbauen. Gesagt, getan - wir liefern unser Womo um 10.30 h in Bob's Garage ab und erhalten einen blauen Panda als Leihwagen. Damit fahren wir nach Haarlem. Das ist eine kleine Stadt etwa 10 km nördlich und wir sind einmal mehr begeistert. Beim Spaziergang durch die Altstadt finden wir tolle Geschäfte, kleine Bars und Restaurants und viele schöne kleine Holländische Häuser. Teilweise kann man sogar in die Innenhöfe und auch diese sind wirklich schön gestaltet. Uns gefällt es hier sehr gut. In einem kleinen Restaurant names "Mama's Soep" essen wir etwas kleines und im Laufe des Nachmittags ruft uns Bob bereits wieder an: Gustine ist wieder wie neu - der Blinker funktioniert. Perfekt.
Also fahren wir am späteren Nachmittag mit unserem kleinen Panda wieder nach Hillegom und tauschen die Fahrzeuge. Und tatsächlich: Gustine funktioniert wieder wie neu. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Bob und verabschieden uns, nicht ohne ihm unsere Koordinaten da zu lassen. Er ist ja fast gleich alt wie wir und hat die Firma auch kürzlich verkauft. In nächster Zukunft will er mit seiner Frau auch im Camper die Welt bereisen. Mal sehen, ob sie irgendwann mal in der Schweiz vorbeikommen. Wir würden uns freuen.
Am Freitagmorgen fahren wir dann endlich weiter, und zwar nach Amsterdam. Unser Ziel ist der Campingplatz am Gaasperplas. Das ist ein grosser Camping, welcher im Südosten der Stadt ist. Man erreicht aber in 5 Minuten zu Fuss eine Metrostation, welche uns in 30 Minuten zur Centralstation in Amsterdam bringt. Sie liegt also praktisch mitten in der Stadt.
Wir nehmen deshalb diese Metro noch am selben Nachmittag und fahren zum Hauptbahnhof, von wo aus wir die Altstadt besichtigen wollen. Aber gleich gegenüber vom Bahnhof ist die Anlegestelle der Grachtenfahrten, weshalb wir direkt in einem Boot Platz nehmen und eine solche Fahrt machen. Der Kapitän ist wirklich mit Charme bei der Sache und zeigt uns viele tolle Gebäude, zu welchen er meist noch eine Geschichte weiss. Dazu gehören die Kirche des St. Niklaus, das Haus der 1000 Fenster, das Rembrand-Haus oder das schmalste Haus von Holland. Danach spazieren wir in Richtung Altstadt. Als erstes fällt uns auf, wie viele Leute hier auf der Strasse sind. Wahnsinn! Ausserdem gibt es hier anscheinend noch mehr Fahrräder als im Rest von Holland. Und schon bald landen wir im Rotlicht-Viertel. Es sind sogar schon einige halbnackte Damen in den Fenstern und warten auf zahlungsfähige Männer. Aber da gehören wir natürlich nicht dazu. Da uns am späten Nachmittag doch etwas der Hunger plagt finden wir einen Tisch in einem kleinen Chinesischen Restaurant und geniessen dort ein einfaches Abendessen. Danach nehmen wir mit vielen neuen Eindrücken die Metro an den Gasspersplas und zurück auf den Camping.
Am Samstag wollen wir noch einmal nach Amsterdam fahren und besuchen als ersten einen Strassenmarkt, welcher ausser am Sonntag täglich hier stattfindet. Dieser erweist sich nicht als normaler Markt, sondern ist in einer Einkaufsstrasse angelegt, wo die kleinen Ladengeschäfte auch auf der Strasse ausstellen. So wird der Markt vielfältig und für uns sehr spannend. In einem kleinen Restaurant trinken wir einen Cappuccino und essen ein Stück selbstgemachten Apfelkuchen. Und wer sitzt direkt am Tisch neben uns: zwei Damen, welche auf dem Campingplatz zwei Parzellen neben uns wohnen. Zufälle gibt es.
Anschliessend besuchen wir noch das Anne Frank Haus und lesen etwas über ihr kurzes Leben im zweiten Weltkrieg. Danach scheint wieder einmal die Sonne und wir genehmigen uns noch ein Bier auf einer Brücke, mit Blick auf die Gracht. Amsterdam gefällt uns sehr gut, vor allem das alte Zentrum mit den Grachten und kleinen Gassen. Hier könnte man auch gut noch einen weiteren Tag verbringen.
Aber wir möchten ja noch in den Norden und eventuell auf die Friesische Insel Texel.
Deshalb fahren wir am Sonntagmorgen bei strahlendem Sonnenschein weiter Richtung Den Helder. Hier gibt es direkt am Hafen einen tollen Stellplatz. Gleich daneben ist das Marinemuseum, welchem wir gleich einen Besuch abstatten. Interessant sind die beiden alten Schiffe, welche man betreten und besichtigen kann. Und vor allem das U-Boot, welches und doch einen beklemmenden Eindruck hinterlässt. Wie konnten in so engen Verhältnissen bis zu 70 Mann unter Wasser (über-)leben? Das wäre nichts für uns.
Danach gibt Brigitte mich in einer Bar mit Live-Blues Musik ab und geht noch etwas in die Stadt. Ich geniesse mit Peter ein paar Bier und lausche der tollen Musik. Auch Peter macht Musik, ist Jahrgang 1964, seit 1988 verheiratet und arbeitet seit über 25 Jahren als Rettungssanitäter. Wir haben viele gemeinsame Themen zum Reden.
Am Montagmorgen werden wir noch einmal zum Frühstück eingeladen, direkt im Personalraum von Möbel Hüsch - wir wussten gar nicht, dass es hier neben tollen Möbeln und modernen Küchen auch gutes Frühstück gibt ;-)
Danach fahren wir weiter bis nach Maastricht, wo wir uns auf dem Stellplatz der Stadt niederlassen. Dieser ist nur ca. 3 km entfernt vom Zentrum, welches wir noch am Dienstag mit den Fahrrädern erreichen und zu Fuss erkunden. Eine wirklich spannende Innenstadt mit schönen Läden, herzigen Cafés, imposanten Kirchen und vielem mehr.
Am Mittwoch ändern wir unseren Plan, da das Wetter nicht so toll ist: wir fahren weiter nach Brüssel, wo wir den provisorischen Stellplatz im Stadtteil Anderlecht anfahren. Von hier aus sind wir innerhalb von 30 Min mitten in der Altstadt, und kurz darauf auch beim wohl bekanntesten Bauwerk der Europäischen Hauptstadt: dem Atomium. Imposant anzusehen, aber wir schauen nur von aussen. Danach machen wir uns lieber auf in die Altstadt und schlendern durch die Gassen. Der Manneken Pis gefällt uns da am besten - zwar verkleidet aber er "pisst trotzdem". Auffällig sind neben den Bars und Cafés die vielen Chocolate-Shops - Belgische Schokolade ist wirklich fast so gut wie unsere Schwiizer-Schoggi. Wo sie aber punkten, das ist sowohl bei den Waffeln, als auch bei den Fritten (Pommes frites): die sind wirklich toll. Wir essen in einer kleinen Fritten-Bude und haben gleichzeitig Glück: der angesagte Sturm geht in dieser Zeit über Brüssel nieder und wir kommen danach trockenen Fusses mit der Metro zurück zum Stellplatz.
Am Donnerstag fahren wir wieder nach Holland, und zwar durch den lagen Westerscheldetunnel. Dieser ist mehr als 6km lang und geht vom Festland unter der Schelde nach Zeeland hinüber. Dort haben wir uns einen Stellplatz bei einem Bauern ausgesucht. Marco empfängt uns sehr freundlich und wir fahren noch am selben Nachmittag mit den Fahrrädern in das nahe Dorf Colijnsplaat. Die schönen kleinen Häuser sind typisch für Holland, und wir geniessen ein Bier in einem Gartenrestaurant. Bei der Rückkehr müssen wir uns beeilen, da für den späteren Nachmittag starker Regen angesagt ist. Aber wir schaffen es - und nur wenige Minuten nach der Rückkehr öffnen sich die Schleusen und wir freuen uns, in unserer Gustine im Trocknen sitzen zu können.
Am Freitagmorgen ist es noch kühl und einige Schauer lassen uns etwas länger sitzen. Doch am Nachmittag hält es uns nicht mehr hier und wir fahren mit den Rädern nach Wissenkerke und Kamperland und in einem grossen Bogen der Nordsee entlang zurück zum Stellplatz. Danach geniessen wir noch ein wenig die Zeit draussen: die Sonne scheint zwar, aber aufgrund des ständigen Windes ist es doch weniger angenehm als erwartet. Aber - wir haben ja Zeit, da kommt das wärmere Wetter sicher noch.
Am Samstag werde ich zum Frühstück überrascht: Prosecco, Spiegeleier und Speck - toll. Danke mein Schatz - so fängt mein Geburtstag wirklich gut an. Danach gibt es viele Telefone und WhatsApp Meldungen zu beantworten, doch gegen Mittag können wir trotzdem noch unsere Bikes satteln und machen einen schönen Ausflug. Fahrradwege gibt es ja in Holland genug. Am Abend gönnen wir uns ein Essen in einer Brauerei, also auswärts.
Der Sonntag ist primär ein Tag zum Fahren: wir machen am Morgen noch den grossen V/E Service am Van, und fahren dann los nach Norden. Der Weg führt über mehrere breite Flüsse oder Meeresarme, jeweils über beeindruckende Brücken und Wehrkonstrukte. Die Holländer wissen wirklich wie man das Wasser unter Kontrolle bringen kann. Auf der südlichsten Insel von Süd-Holland in der Nähe von Ouddorp finden wir wieder einen Bauern, welcher einen tollen Stellplatz hinter dem Hof eingerichtet hat: ca. 40 grosse ebene Plätze, Strom und Wasser an jedem Platz, ein sauberes Häuschen mit Duschen und Toilette und sogar eine Waschmaschine mit Trockner steht den Campern zur Verfügung. Letzteres nutzen wir natürlich gerne am Ankunftstag. Schliesslich sind wir in einem kleinen Camper unterwegs und haben aus Platzgründen nicht so viele Kleider mitgenommen wie jeweils im Gustav. Aber am Abend ist alles wieder sauber und trocken. Perfekt. Den restlichen Nachmittag geniessen wir deshalb erstmals wieder gemütlich vor dem Womo - und trinken ein Bier, und lesen, und schliessen mal die Augen ...
Nach einem Tag Verspätung - ich musste noch notfallmässig einen Zahn reparieren lassen - fahren wir am Dienstag endlich los - wie gesagt erstmals mit unserer Gustine. Die Spannung ist gross und wir haben wie üblich das Gefühl, etwas wichtiges vergessen zu haben. Aber wir sind ja nicht weit weg, deshalb sollte es schon klappen. Aber wir mussten uns schon etwas einschränken: von 15 m2 im Gustav auf 8 m2 in der Gustine - das wird einiges enger. Aber wo ein Wille da ein Weg - heisst es doch so schön.
Als erstes fahren wir ins Fricktal, wo wir meinen Bruder René mit Schwägerin Gaby besuchen. Dazu nutzen wir den tollen Parkplatz in Sisseln. Danke euch beiden für die Gastfreundschaft.
Am Mittwoch fahren wir dann durch bis Sankt Augustin, wo wir bereits von unseren Freunden Thom und Coco erwartet werden. Das Einparken vor dem Haus ist zwar etwas eng, aber gemeinsam klappt es. Wir verbringen 2 Tage und Nächte mit der Krümelband, inklusive einer interessanten Führung durch Bonn. Danke euch beiden für die schöne Zeit. Wann - und wo - werden wir uns wohl wieder sehen?
Am Freitag machen wir einen Stopp in Königswinter und wandern auf den berühmtesten Berg der Region, den Drachenfelsen. Die meisten Touris nehmen die Bahn hinauf, aber wir gehen natürlich zu Fuss. Die knapp 2 Kilometer sind zwar teilweise sehr steil, aber 2 Schweizer Bergziegen schaffen das locker. Auch runter wandern wir. Dann fahren wir weiter nach Krunkel und sind bei unseren Reisefreunden Harry und Heike von Greeny on tour eingeladen. Sie haben ein tolles Partyhaus im Garten und der Abend wird laaaaang und lääääänger und feuchter ....
Am Samstag fahren wir nach Hachenburg und stellen uns auf den offiziellen Stellplatz der Kleinstadt. Ein Spaziergang durch die Altstadt und ein erstes Abendessen im Campervan beenden diesen Tag.
Am Sonntagmorgen sind wir zum ausgiebigen Brunch bei unseren Freunden Michaela und Günther eingeladen. Vielen Dank. Die Runde wird sogar noch etwas grösser, weil ihre Schwiegertochter Feli mit den Kindern Finnlay und Charlotte auch da sind. Toll, was für ein schönes Sonntags-Familien-Frühstück. Anschliessend machen wir gemeinsam eine kleine Wanderung zur Abtei Marienstein und können uns in der dortigen Braustube stärken. Am Abend sind wir noch in ihre Lieblingspizzeria eingeladen. Danach schlafen wir in unserer Gustine direkt auf dem Parkplatz vom Möbel Hüsch.